Ist es Ihnen auch schon passiert, dass  Sie ein Buch oder einen Artikel lesen und plötzlich stolpern Sie über einen Satz und Sie denken sich: "Wow, das bringt es nun genau auf den Punkt."

Genau so erging es auch mir. Und dieses "Wow" sind oftmals Gedanken, welche ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal gerne lese bzw. mir erneut ins Gedächtnis rufen möchte.

 

 

Hier  eine Sammlung meiner "Lieblings-Zitate und Geschichten" für Sie als Einladung zum Lesen und Nachdenken:

  

„ Jenseits von richtig und falsch,

 gibt es einen Ort, dort treffen wir uns."

Rumi

 

 „ Man muss bei sich selbst gewesen sein,

 bevor man zum anderen gehen kann.“

  M. Buber

 

   

„ Bitten werden als Forderungen aufgefasst, wenn der andere davon ausgeht,

 dass er beschuldigt oder bestraft wird, wenn er nicht zustimmt.“

 Marshall Rosenberg

 

 

"Das Ziel im Leben ist es, all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt, und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden."                   

M. B. Rosenberg

 

  

 "Jeder Mensch macht in jedem Augenblick seines Lebens das Beste,

                                                    was er für sein Leben tun kann."                                                           M. B. Rosenberg

 

  

                              "Alles, was es wert ist getan zu werden, ist es auch wert                                                                     unvollkommen getan zu werden. "                                      

M. B. Rosenberg

 

   

"Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides geht nicht."
 M. B. Rosenberg

 

 

"Die höchste Form menschlicher Intelligenz besteht darin,        

                             zu beobachten ohne zu bewerten. "                            

Krishnamurti

 

   

"Wenn du schnell vorwärts kommen willst, geh alleine,
                         wenn du weit kommen willst, geh mit Freunden."                          

Spruch der Aborigines

 

 

"Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab."

Marc Aurel

 

 

"Wo zwei Menschen sich authentisch begegnen, findet Heilung statt."        

Martin Buber

 

  

"Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihm nur den

                                               Beigeschmack der Katastrophe nehmen."                                                  Marcus Fritsch

  

"Frage dich nicht was die Welt braucht - Frage dich was du brauchst,

um dich lebendig zu fühlen, und dann tu es. Denn die Welt braucht

lebendige Menschen."     

 Harold Whitman

 

"Wenn Du immer wieder das tust, was Du immer schon getan hast,

                                 dann wirst Du immer wieder das bekommen,                                  was Du immer schon   bekommen hast.

Wenn Du etwas anderes haben willst, musst Du etwas anderes tun!

Und wenn das was Du tust, Dich nicht weiterbringt,

dann tu etwas völlig Anderes, statt mehr vom gleichen Falschen!"

Paul Watzlawick

 

 

Gewalt ist nicht Teil Ihres Arbeitsvertrags –

                                         sie ist höchstens ein damit verbundenes Risiko,                das es zu reduzieren gilt!  

 



 

Charlie Chaplin, sein 70. Geburtstag am 16. April 1959

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin 
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man
 VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, 
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, 
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, 
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten. 
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

 

 

Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen

Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen. Ich habe schon einmal einen Mann gesehen, der niemals rannte während ich ihm zusah. Und ich habe schon einmal einen Mann gesehen, der zwischen Mittag und Abend manchmal schlief und einem Regentag einmal zu Hause blieb. Aber er war kein fauler Mann.

Bevor du sagst ich wär verrückt, denk einmal nach:

war er ein fauler Mann, oder hat er nur Dinge getan, die wir als "faul" abstempeln.

 

Ich habe noch nie ein dummes Kind gesehen.

Ich habe schon einmal ein Kind gesehen, das hin und wieder etwas getan hat, das ist nicht verstanden habe. Oder es hat etwas anders gemacht als ich es geplant hatte.

Ich habe schon einmal ein Kind gesehen, das nicht  die selben Orte kannte wie ich, aber das war kein dummes Kind.

Bevor du sagst es wäre dumm, denk einmal nach:

war es ein dummes Kind, oder hat es einfach nur andere Sachen gekannt als du?

 

Ich habe noch nie einen Koch gesehen.

Ich habe schon jemanden gesehen, der Zutaten kombiniert hat, die wir dann gegessen haben. Jemanden, der den Herd angemacht und aufgepasst hat, dass das Fleisch gar wird. Das alles habe ich gesehen, aber keinen Koch.

Sag mir, wenn du hinschaust, siehst du einen Koch? Oder siehst du jemanden der Dinge tut, die wir kochen nennen?

 

Was die einen faul nennen, nennen die anderen müde oder gelassen.

Was die einen dumm nennen, ist für die anderen einfach ein anderes Wissen.

 

Ich bin also zu dem Schluss gekommen, dass es uns allen viel Wirr-Warr erspart,  wenn wir das was wir sehen nicht mit unserer Meinung darüber vermischen.

Damit es dir nicht passiert möchte ich sagen:

Ich weiß, was ich hier sage - ist nur meine Meinung.

Ruth Berbermeyer, Dichterin & Komponistin

 

 Eine Geschichte:

Großer Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.

Alle fragen sich, wer denn nun da drauf steht. Der stolze Hirsch nimmt allen Mut zusammen, geht zum Bären und fragt ihn: "Sag mal, Bär, steh ich auf deiner Liste?" "Ja", sagt der Bär, " dein Name steht auf der Liste".

Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt und die Gerüchteküche brodelt um die Frage, wer denn nun aller auf der Liste steht.

Der mächtige Keiler ist der nächste, dem der Geduldsfaden reißt. Er sucht den Bären auf um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste steht.

"Ja" antwortet der Bär,  "du stehst auch auf der Liste".

 

Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Tatsächlich findet man auch ihn nach zwei Tagen tot auf. Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus.

Nur die Ente traut sich noch, den Bären aufzusuchen. Langsam watschelt sie zu seiner Höhle.
"Bär", steh ich auch auf der Liste?" - "Ja, du stehst auch auf der Liste"

"Kannst du mich da streichen?"

"Ja klar, kein Problem!" - sagte der Bär.

 

Es liegt in eurer Hand

 

Es war einmal ein weiser Mann, der immer zur richtigen Zeit die richtigen Ratschläge gab. Darum wurde er auch viel befragt und genoss großes Ansehen in der Dorfbevölkerung. Dies ärgerte jedoch die Oberen des Dorfes sehr.

Und so überlegten sie, wie sie dem weisen Mann eine Falle stellen konnten.

Nach langem Überlegen hatten sie einen Einfall:

Einer von ihnen sollte mit einer Maus in der geschlossenen Hand zu dem Weisen gehen und ihn fragen, was er in seiner Hand verberge.

Sollte wider Erwarten der weise Mann die Maus benennen, so könnte die Zusatzfrage: "Ist die Maus in meiner Hand lebendig oder tot?", der weise Mann bloßgestellt werden.

Denn lautet seine Antwort tot, so würde die Hand geöffnet werden mit der lebenden Maus. Lautet seinen Antwort hingegen lebend, so könnte die Maus durch schnelles Zusammendrücken der Hand getötet werden.

Die Oberen gingen also zu dem weisen Mann und fragten ihn:

"Was ist in meiner Hand?"

Der Weise antwortete: "Eine Maus."

"Ist sie tot oder lebendig?"

Darauf antwortet der Weise:

"Ob das, was in eurer Hand liegt, lebt oder tot ist - das liegt in eurer Hand."

 

 

 

 

Die Geschichte vom Suppenteller

 

Eine Frau geht in einem Stehcafé zum Mittagessen. Sie holt sich einen Teller Suppe und bringt diesen vorsichtig zu einem Stehtisch. Sie stellt den Teller Suppe ab, hängt ihre Handtasche unter den Tisch, und merkt dann, dass sie ihren Löffel vergessen hat. Sie geht also zur Theke zurück, holt sich einen Löffel und dazu eine Serviette, welche sie auch vergessen hatte. Dann geht sie wieder zu ihrem Tisch und - zu ihrem großen Erstaunen steht da ein Mann am Tisch und löffelt fleißig ihre Suppe.

Er ist kein Deutscher, nicht blond, sondern dunkel, aus Italien oder aus Griechenland oder vielleicht Türkei? Er kann auch kein Deutsch wie sich herausstellt, sodass sie sich mit ihm nicht verständigen kann. 

Und er löffelt ihre Suppe! Zuerst ist sie völlig erstaunt und sprachlos. Dass so etwas möglich ist! Dann, zehn Sekunden später, ist sie nur noch wütend.             Und wieder zehn Sekunden später hat sie sich zusammengerafft und denkt: "Er ist wirklich frech, ich aber auch!"

Mit ihrem Löffel in der Hand geht sie an den Tisch und fängt auf der anderen Seite an, aus demselben Teller zu essen.

Man würde denken, der Mann wird sich wohl entschuldigen. Weit gefehlt. Der isst ruhig weiter, lächelt - das ist seine Waffe - er lächelt und ist freundlich, aber er lässt sich nicht beeinflussen.

Und dann der Gipfel: Er gibt ihr die Hälfte ihres eigenen Würstchens!

So beenden die beiden ihre gemeinsame Mahlzeit. Am Ende recht er ihr noch die Hand, und inzwischen hat sie sich so weit beruhigt, dass sie die Hand annimmt.

Er geht weg, und sie will ihre Handtasche nehmen, aber sie ist verschwunden. Das hat sie sich doch von Anfang an gedacht: Er ist ein Gauner, ein frecher Dieb - jetzt hat er auch noch ihre Handtasche gestohlen. Sie rennt zur Tür, aber der Mann ist weg. 

Nun sieht es wirklich schlimm aus, denn in der Handtasche sind Führerschein, Geld, Kreditkarte usw. - alles weg. Dann schaut sie sich nochmal um.

Auf dem Tisch neben der Theke steht ein Teller Suppe. Sie ist inzwischen kalt geworden. Darunter hängt ihre Tasche.

 

Sie hatte keinen Augenblick daran gedacht, dass es möglich wäre, dass nicht er, sonder dass sie sich geirrt haben könnte.

 

Die Fabel von den Fröschen

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders herausfordernd zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines Turmes zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufes versammelten sich viele Frösche, um zuzusehen. Dann, endlich begann der Wettlauf.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern riefen sie: "Oh je, die Armen, die werden es nie schaffen!" - oder : "Das ist einfach unmöglich!" - oder: "Das schafft ihr niemals!"

Und wirklich - es schien so, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: "Oh je, sie schaffen es nicht!"

Und wirklich gaben alsbald alle Frösche auf - alle, bis auf einen einzigen Frosch. Dieser  kletterte unverdrossen den Turm hinauf und erreichte als einziger Frosch das Ziel.

Die Zuschauer waren völlig verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie ihm das möglich war.

Einer der teilnehmenden Frösche näherte sich ihm um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war.